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stillt eure kinder

Ja, ich weiß, ich bin Jahre oder Jahrzehnte zu spät mit meiner Überschrift ;)).

Ich hatte den Satz "wenn ihr Kind krank ist, bilden sich in der Muttermilch Abwehrstoffe gegen die Erreger" (hast du das gewusst?) gelesen ... in meinem Kopf entstand sofort die Frage "woher soll die Milch wissen, dass das Kind krank ist". Also bin ich der Sache mal nachgegangen ... die Lösung:

Das ist eines der faszinierenden Wunder der Biologie ... wenn ein Säugling an der Brust trinkt, entsteht ein Vakuum. Dabei fließt nicht nur Milch aus der Brust heraus, sondern es gelangt auch eine kleine Menge Speichel des Kindes zurück in die Milchgänge der Mutter. Der Körper der Mutter fungiert quasi als mobiles Diagnoselabor. Im Speichel des Kindes befinden sich Krankheitserreger, noch bevor das Kind sichtbare Symptome zeigt. Die Rezeptoren in den Milchgängen der Mutter erkennen diese fremden Erreger und sobald der Mutter diese Erreger registriert, wird ihr Immunsystem aktiviert und es werden gezielt die passenden Antikörper produziert, um genau diese Keime zu bekämpfen. Schon wenige Stunden später verändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch, sie wird reicher an diesen spezifischen Abwehrstoffen und beim nächsten Stillen erhält das Kind die genau auf seine aktuelle Infektion zugeschnittene "Medizin" direkt über die Milch.

Hast du das gewusst ?

Es ist also ganz wichtig, dass Mütter ihre Kinder stillen ...

Engelbert 20.03.2026, 19.52

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Kommentare zu diesem Beitrag

19. von Schpatz

Ich wusste, dass stillen gut für das Immunsystem des Kindes ist, aber nicht so detailliert, wie du es beschreibst. Es ist schon phänomenal was der Körper leisten kann.
Ich habe auch lange gestillt.

vom 21.03.2026, 20.37
18. von Ellen

So wusste ich das nicht, habe aber trotzdem meine beiden Kinder gestillt.

vom 21.03.2026, 18.15
17. von Killekalle

Ich staune!
Beide Kinder habe ich 6 Monate gestillt. Dann reichte es nicht mehr und ich habe abgestillt.

vom 21.03.2026, 14.51
16. von Sonja

Meine drei Kinder länger als ein halbes Jahr gestillt und sie wurden viel seltener krank als andere Kinder!

vom 21.03.2026, 14.41
15. von Juttinchen

Ich bin zwar keine Mutter, doch war mir schon immer bewusst, dass das Stillen der Babys gesundheitsfördernd ist auch für das spätere Leben. Das Immunsystem wird gestärkt. Gott sei Dank hat meine Mutter uns Kinder immer gestillt.

vom 21.03.2026, 14.25
14. von Chispeante

wie cool ist das denn!?!

obendrein: das Stillen, das Saugen beansprucht die Muskeln im Mund und formen die Kieferpartie.
Später beeinflusst das u.a. ob man mehr durch den Mund oder die Nase atmet, was wiederum folgen hat.

Problem: Flaschen haben eher weiche Sauger.

vom 21.03.2026, 13.59
13. von Lieserl

Das wurde uns damals schon während der Geburtsvorbereitung erzählt.
Da wurde nicht nur der Ablauf der Geburt erläutert sondern auch was Stillen bei Mutter und Kind auslöst.
Stillen ist nicht nur für die Kinder wichtig. Auch die Mütter profitieren davon, denn die ausgeschütteten Hormone beim Stillen helfen bei der Rückbildung. Mehr als jede Gymnastik.
Ich hab meinen Sohn fast ein Jahr gestillt, ab 6 Monaten zugefüttert. Und trotzdem war ein ein Schreikind. Was besagt, dass die Muttermilch nicht unbedingt beruhigend wirkt. Aber wir haben beide durchgehalten.

vom 21.03.2026, 13.20
12. von christine b

das ist faszinierend, das wußte ich nicht, obwohl ich unsere jüngste 8 monate stillte. einmal hatte ich starke grippe, ich dachte, ich werde jetzt das 3-4 wochen alte baby anstecken, wenn ich stille. ein wunder, nein, sie wirde nicht krank obwohl ich weiterstillte.
auch so ein wunder, hat viell. abwehrstoffe mit der milch bekommen?

vom 21.03.2026, 11.34
11. von Margareta

Ja, das wusste ich, habe mich vor und nach der Geburt meiner älteren Tochter viel damit beschäftigt und beide Kinder lange gestillt.

vom 21.03.2026, 09.38
10. von anni56köln

ja, habe ich gewußt und ich habe alle drei gestillt ´80 Jahre. Bei den ersten beiden mußte ich nach 8 Wochen wieder arbeiten, bin dann mittags schnell mit Rad nachhause und hab gestillt, nachher auch abgepumpt. Es war teilweise stressig, aber war gut für die Kinder.

vom 21.03.2026, 08.57
9. von Ingrid S.

Teile es mit Chrissy 27,
wußte und informierte mich damals viel, meine Tochter kam 1990 auf die Welt, ich war damals 33 Jahre alt.
Auch später bi heute versuche vieles zuerst auf nätürlichen weg, bevor Chemie i den Sinn kommt.

vom 21.03.2026, 08.47
8. von Therese

hab ich auch nicht gewusst....trotz Ausbildung zur Kinderpflegerin. Das war wohl damals nicht bekannt?

vom 21.03.2026, 08.04
7. von Phoenixe

Das gilt nicht nur für Menschen...

vom 21.03.2026, 07.58
6. von Chrissy27

Ja, ich habe das gewusst und ich bin eine der Mütter, die zu 100 Prozent überzeugt war, dass die Natur alles bestens regelt und habe sehr lange gestillt.
Die Muttermilch ist aber auch ganz ganz wichtig für den Aufbau der Darmflora, die ein Teil des Abwehrsystems ist.
Ich habe meine Kinder im Krankenhaus entbunden und musste dort sehr kämpfen, dass nicht zugefüttert wurde, sondern das Kind bei mir blieb und ich es immer wieder anlegen konnte. Das "Rooming-in System" war noch nicht etabliert.
Alle meine Enkelkinder wurden ebenfalls lange gestillt.

vom 21.03.2026, 07.57
5. von Liane

Diese so detaillierte Information wusste ich nicht, aber ich wusste, dass es wichtig ist sein Kind zu stillen, auch wegen der Beziehung zwischen Mutter und Kind.
Jetzt kommt das große ABER......es sollte sich auch die Mutter gesund ernähren um dem Kind die nötigen Abwehrstoffe mitzugeben.
Es nützt nicht viel, wenn die Mutter z.B. Raucherin ist und nur während der Schwangerschaft das Rauchen reduziert oder aufhört (was bei starken Raucherinnen selten der Fall ist) und nach der Geburt wieder fröhlich weiter raucht. Auch diese Schadstoffe werden über die Muttermilch weitergegeben. Dasselbe gilt auch für den Alkoholkonsum.
Ich kenne so jemanden und sie hat 3 Jahre lang ihr Kind gestillt (aber mehr aus Bequemlichkeit) und dieses Kind ist ständig krank.
Es gibt halt leider überall zwei Seiten.

vom 21.03.2026, 07.12
4. von konny

So genau wusste ich es nicht. Mir war nur bekannt, dass durch die Muttermilch gewisse Abwehrstoffe an den Säugling abgegeben werden.

vom 21.03.2026, 07.12
3. von Katharina

das ist mir schon jahrzehntelang bekannt

vom 20.03.2026, 22.10
2. von JuwelTop

So detailliert wusste ich das nicht, aber sehr interessant. So funktioniert eben Natur: selbst Bäume reagieren so auf Schädlinge und Krankheitserreger! Wieder was gelernt

vom 20.03.2026, 21.29
1. von Sywe

Das habe ich nicht gewusst und bin ganz erstaunt. Es ist ein Wunder!

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